Trauung

Trauungen können in der Arche oder in der katholischen Kirche stattfinden, in Absprache mit Pfarrer / Pfarrerin auch ausserhalb der Kirchgemeinde.

Auch ökumenische Trauungen können stattfinden, melden sie sich bitte in jedem Fall frühzeitig bei Pfarrer / Pfarrerin, damit sie die notwendigen Absprachen treffen können und die entsprechenden Informationen erhalten.

Die üblichen Zeiten für Trauungen der reformierten Kirchgemeinde Bösingen sind am Samstag zwischen 13 Uhr und 16 Uhr, am Sonntag sind keine Trauungen möglich.
Das Fotografieren während des Gottesdienstes ist nicht grundsätzlich verboten, wir bitten lediglich darum, dass nur eine Person dafür vorgesehen wird und dass diese in zurückhaltender Weise agiert.

Die Kirchenordnung der ev.-ref. Kirche des Kantons Freiburg vom 01.03.2013 äussert sich in den Artikeln 34-41 dazu (Auszug):

Bedeutung Artikel 34
Der Gottesdienst anlässlich einer Trauung verkündet den
Eheleuten Gottes Liebe, Treue und befreiendes Wort. Die
Eheleute erbitten Gottes Segen und versprechen, ihre Ehe im
Geist des Evangeliums zu führen.
 
Vorbereitung Artikel 35
1.   Die Anmeldung zum Traugottesdienst muss wenigstens
2 Monate vor der Trauung erfolgen. Datum, Ort und Zeit werden
mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer vereinbart. Der
Kirchgemeinderat kann bestimmte Trauzeiten festlegen. 
2.   Zur Vorbereitung führt die Pfarrerin oder der Pfarrer mit den
Eheleuten ein Gespräch über die Bedeutung der Ehe und der
kirchlichen Trauung. 
3.   Vor dem Traugottesdienst muss sich die Pfarrerin oder der
Pfarrer vergewissern, dass die Ziviltrauung stattgefunden hat. 
 
Gestaltung des Traugottesdienstes Artikel 36
1.   Der Traugottesdienst findet in einem kirchlichen Raum statt.
Über Ausnahmen entscheidet der Kirchgemeinderat.
2.   Er kann in den Gemeindegottesdienst eingebaut werden. 
3.   Die Eheleute besprechen mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer
die Gestaltung und den Ort der Traufeier. Musikbeiträge sollen
dem Anlass angemessen sein. Die Bestimmungen über Bild-
und Tonaufnahmen sind zu beachten.

Ort der Trauung Artikel 37
1.   Der Traugottesdienst soll möglichst in der Kirchgemeinde
der Eheleute stattfinden. Kann die Ortspfarrerin oder der
Ortspfarrer eine Trauung nicht übernehmen, ist sie oder er bei
der Suche nach einer anderen Pfarrerin oder einem anderen
Pfarrer behilflich. 
2.   Wenn die Eheleute die Trauung durch eine auswärtige
Pfarrerin oder einen auswärtigen Pfarrer wünschen, haben sie
das vorgängig mit der Ortspfarrerin oder dem Ortspfarrer
abzusprechen.
 
Trauung mit einem Ehepartner einer anderen Konfession Artikel 39
1.   Gehört ein Ehepartner einer anderen christlichen
Konfession an, macht die Pfarrerin oder der Pfarrer den
Eheleuten im Traugespräch ihre Zugehörigkeit zur Gemeinde
Jesu Christi und zu ihrer eigenen Kirche bewusst. Sie oder er
bestärkt sie in der gegenseitigen Achtung ihrer
Glaubensüberzeugung. 
2.   Wünschen die Eheleute, dass die Trauung einen
oekumenischen Charakter hat, so sollte der Gottesdienst durch
die Amtsträgerinnen oder Amtsträger beider Konfessionen
gemeinsam vorbereitet werden. Die Mitwirkung der Amtsträgerin
oder des Amtsträgers der anderen Konfession am Gottesdienst
ist nicht Voraussetzung. 
3.   Bei einer reformierten Trauung nimmt die reformierte
Pfarrerin oder der reformierte Pfarrer das Trauversprechen
entgegen. 
4.   Eine in der Kirche der anderen Konfession gehaltene
Trauung wird anerkannt, unabhängig von der Mitwirkung einer
reformierten Pfarrerin oder eines reformierten Pfarrers.
 
Trauung mit einem Ehepartner anderer Religion oder konfessionslos Artikel 40
Gehört ein Ehepartner einer andern Religion an oder bezeichnet
sich als konfessionslos, soll ihm die Pfarrerin oder der Pfarrer
die Achtung vor der Glaubensüberzeugung des christlichen
Partners nahelegen. Den reformierten Partner bestärkt sie oder
er, bei aller Achtung vor der Überzeugung seines Partners, den
eigenen Glauben zu leben und zu bezeugen.
 
Verweigerung Artikel 41
1.   Pfarrerinnen oder Pfarrer können nicht verpflichtet werden,
gegen ihre Überzeugung eine Trauung vorzunehmen. 
2.   Wenn sie sich nach Rücksprache mit der Dekanin oder dem
Dekan aus schwerwiegenden Gründen gezwungen sehen, eine
Trauung abzulehnen, so haben sie den Kirchgemeinderat
umgehend darüber zu informieren.